Wer zahlt die Maklercourtage?

Wer zahlt die Maklercourtage und wie hoch ist diese?

In der Kölner Region sind folgende Courtagesätze marktüblich:

Für Vermietung von Gewerberäumen 2 Monatsmieten zzgl.  MwSt. (2,38 inkl. MwSt.)  für Verträge bis zu 5 Jahren. Bei längeren Mietverträgen oder mit Option(en) für längere Mietverträge beträgt die Courtage 4 Monatsmieten zzgl. MwSt. (4,76 inkl. MwSt.).

Lang war verbreitet, dass der Mieter die Maklercourtage zahlt, aber mehr und mehr Auftraggeber (Vermieter) übernehmen dieses Honorar (“Vertriebskosten”), um die Attraktivität ihres Angebotes zu steigern und positionieren sich damit besser gegenüber den für Mieter provisionspflichtigen Angeboten.

Beim Verkauf von Grundbesitz beträgt die Courtage 3,57 % (inkl. MwSt.) für den Käufer und 3,57 % (inkl. MwSt.) für den Verkäufer.

Wenn Maklerunternehmen kooperieren, dann teilen sie die zu zahlende Courtage. Das heißt, dass für Sie keine weiteren Kosten entstehen, wenn Makler Gemeinschaftsgeschäfte tätigen, um Ihre Ziele schneller oder besser zu erreichen-

Für die Vermietung von Wohnraum gilt seit dem 01.06.2015 das “Bestellerprinzip”. Demnach zahlt derjenige den Makler, der ihn auch beauftragt. Das ist in der Regel der Eigentümer/Vermieter. An der Höhe hat sich nichts geändert, es sind nach wie vor 2,38 Monatsmieten (inkl. MwSt).